Besondere Flächen sichern
Treppen, Rampen, Parkflächen, Rettungswege und barrierefreie Wegeketten besitzen unterschiedliche Risiken und Nutzungsanforderungen. Verfahren, Geräte, Streumittel und Kontrollen müssen zur Geometrie, Oberfläche und Kritikalität der Fläche passen. Teilweise geräumte Wegeketten oder eingeschränkt erreichbare Notfallflächen stellen kein ausreichendes Ergebnis dar.
Treppen, Rampen und Sonderflächen sichern
Erhöhte Flächenrisiken
Flächen mit erhöhtem Sturz- oder Rollrisiko erhalten angepasste Verfahren und Kontrollen.
| Neigung; Handläufe; Material; Entwässerung; Barrierefreiheit; Nutzungsintensität. |
| Sonderflächenplan mit engeren Kontroll- und Bearbeitungsintervallen. |
| Besonders kritische Bereiche werden nicht nur im allgemeinen Flächenplan mitgeführt. |
| Rampe trotz Eis geöffnet; Treppenstufen teilweise behandelt; Entwässerung friert wieder an. |
Fahrverkehr und Parkflächen
Winterdienst unterstützt sichere Fahrbewegungen ohne betriebliche Verkehrsregeln zu unterlaufen.
| Verkehrsführung; Geschwindigkeiten; Stellplätze; Lkw-Verkehr; Tor-/Schrankenbereiche. |
| Fahrflächen- und Parkzonenplan mit Prioritäten, Sperr- und Räumlogik. |
| Räumarbeiten und Fahrzeuge werden sicher mit dem laufenden Verkehr koordiniert. |
| Räumfahrzeug kollidiert mit Schichtverkehr; parkende Fahrzeuge verhindern Behandlung. |
Rettungs-, Feuerwehr- und Notfallwege
Kritische Einsatz- und Rettungsflächen bleiben entsprechend dem festgelegten Schutzziel erreichbar.
| Feuerwehrpläne; Rettungswege; Aufstell-/Bewegungsflächen; Notfallorganisation; Betriebszeiten. |
| Priorisierte Räum- und Kontrollliste für Notfallflächen. |
| Erreichbarkeit wird vor und während relevanter Wetterlagen nachgewiesen. |
| Feuerwehrzufahrt zugeschneit; Rettungsweg durch Schneehaufen eingeengt. |
Barrierefreiheit und besondere Nutzerbedarfe
Winterdienst erhält die Nutzbarkeit für Personen mit Mobilitäts- oder Orientierungseinschränkungen.
| Barrierefreie Wegeketten; Rampen; taktile Elemente; Behindertenstellplätze; Nutzerbedarfe. |
| Priorisierte barrierefreie Winterroute mit geeigneten Verfahren. |
| Barrierefreie Alternativen bleiben tatsächlich nutzbar und werden kommuniziert. |
| Nur Treppenzugang geräumt; taktile Leitlinie unter Schnee; Rollstuhlrampe vereist. |
Barrierefreie Wegeketten werden vollständig betrachtet.
Ein geräumter Teilabschnitt genügt nicht.
Feuerwehr- und Rettungsflächen haben gesonderte Kritikalität.
Sie dürfen nicht durch Schneelagerung oder Parken beeinträchtigt werden.