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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Starkregen- und Überflutungsresilienz

Facility Management: Aussenanlagen » Betrieb » Betriebsfähigkeit Aussenanlagen / Grünpflege » Starkregenresilienz

Überflutungsrisiken wirksam beherrschen

Die Widerstandsfähigkeit von Außenanlagen gegenüber Starkregen und Extremwetter beruht auf funktionierender Entwässerung, bekannten Fließwegen und vorbereiteten Reaktionsmaßnahmen. Gefährdete Bereiche, Sperrregeln und Kriterien für die Wiederfreigabe benötigen eine eindeutige betriebliche Zuordnung.

Starkregen und Überflutungen wirksam bewältigen

Entwässerung und Oberflächenwasser

Niederschlagswasser wird so geführt, dass Nutzbarkeit, Bausubstanz und Verkehrssicherheit nicht unnötig beeinträchtigt werden.

Notwendiger Input

Gefälle; Rinnen; Einläufe; Versickerung; Rückhalteflächen; bekannte Überflutungspunkte.

Herzustellender Output

Kontroll- und Reinigungsplan für Entwässerungseinrichtungen und Hotspots.

Nachweismaßstab

Einläufe sind funktionsfähig; wiederkehrende Wasseransammlungen werden ursachenbezogen bearbeitet.

Eskalationssignale

Verstopfter Ablauf; Erosion; Wasser auf Haupteingang; Rückstau.

Überflutungsrisiken beherrschen

Außenflächen unterstützen den sicheren Umgang mit außergewöhnlichen Niederschlagsereignissen.

Notwendiger Input

Gefährdungskarten; Geländemodell; Entwässerung; Tiefpunkte; Keller-/Technikzugänge; Notfallplan.

Herzustellender Output

Starkregenmaßnahmenplan mit Schutz-, Sperr- und Wiederanlaufregeln.

Nachweismaßstab

Kritische Eintrittswege und Senken sind bekannt und organisatorisch beherrscht.

Eskalationssignale

Wasser läuft in Technikraum; keine Sperrregel; Schutzmittel fehlen.

Sturm- und Extremwettermanagement

Sturm, Hitze, Starkregen und sonstige Wetterlagen lösen abgestufte Kontrollen und Maßnahmen aus.

Notwendiger Input

Warnungen; Baumbestand; lose Ausstattung; Entwässerung; Nutzungsintensität.

Herzustellender Output

Extremwetterplan mit Vor-, Akut- und Nachkontrollen.

Nachweismaßstab

Nach Sturm werden kritische Bereiche vor Wiederfreigabe geprüft.

Eskalationssignale

Astbruch nach Sturm unkontrolliert; Mobiliar nicht gesichert.

Sperrung und Wiederfreigabe

Gefährdete Flächen können schnell wirksam gesperrt und erst nach geeigneter Prüfung wieder freigegeben werden.

Notwendiger Input

Sperrmittel; Kommunikationswege; Verantwortliche; Prüfmaßstab.

Herzustellender Output

Sperr- und Wiederfreigabeprozess mit Dokumentation.

Nachweismaßstab

Sperrung bleibt wirksam und Wiederfreigabe erfolgt nur auf belastbarer Grundlage.

Eskalationssignale

Absperrband entfernt; Nutzer nicht informiert; Freigabe ohne Kontrolle.

Sperrung

ist eine aktive Schutzmaßnahme und muss sichtbar, wirksam, kommuniziert und regelmäßig überprüft werden.

Sperrung ist ein Betriebszustand.

Umfang, Grund, Verantwortlicher und Wiederfreigabe werden dokumentiert.